IT Compliance

Datenanalyse, JET Testing

Datenanalysen können bei der Prüfung der Einhaltung von Vorschriften (Compliance) helfen.

IT Systeme reflektieren einen großen Teil der Unternehmensprozesse und spiegeln daher auch wider, wenn es zu Abweichungen oder Verstößen kommt. Hierzu kommt beispielsweise das sogenannte "Journal Entry Testing (JET Testing) zum Einsatz, bei dem der Buchungsstoff nach bestimmten Kriterien untersucht wird. Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung kommt dieses Verfahren zunehmend zum Einsatz, aber auch Unternehmen nutzen diese Art der Datenanalyse, um flexible Einblicke in die Datenbestände zu bekommen.

Data Quality Analysis ist ebenfalls mittels Datenanalysen durchführbar. Dubletten in den Stammdaten, Inkonsistenzen im Materialbestand oder schnelle Abgleiche von Daten zwischen mehreren Systemen. Auch Analysen der Benutzerdaten oder Protokollauswertungen sind praktische Beispiele.

Neufassung des IDW PS 951

Das IDW hat am 4. November 2013 eine neue Fassung des PS 951 "Die Prüfung des internen Kontrollsystems bei Dienstleistungeunternehmen" verabschiedet. Zum grundsätzlichen Konzept siehe hier.

Mit der Neuauflage werden u.a. die Anforderungen des ISAE 3402 umgesetzt und weitere konkretisierungen vorgenommen.

Die wesentlichen Änderungen sind:

Tax-Compliance durch e-Bilanz Cockpit

Rüdiger Hoffmann

E-Bilanz direkt in SAP®: Das  LiNKiT eBilanz Cockpit für SAP®

E-Bilanz ist 2013 eines der wichtigen Themen in den Finanzabteilungen der Unternehmen. Zur Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen müssen sie sich zwischen unterschiedlichen Lösungsansätzen entscheiden: Die Bandbreite der rund 50 angebotenen „E-Bilanz“ Produkte (siehe: https://www.elster.de/elster_soft_nw.php) reicht von reinen Übermittlungswerkzeugen, die lediglich anderweitig erstellte Steuerbilanzdaten an die Finanzbehörde versenden bis hin zu vollständig in die ERP-Systeme integrierten Lösungen, die Unternehmen von der Datengenerierung über die Erstellung der Steuerbilanzen bis zur Übermittlung unterstützen.

Prüfungsstandard für Outsourcing – Service Organization Control Report

Service Organization Control (SOC) Berichte, auch bekannt als SOC 1, SOC 2, und SOC 3 Berichte, sind übergreifende Rahmenwerke (frameworks), die das amerikanische Institut für Wirtschaftsprüfer (AICPA) de facto als Standard zur Verfügung stellt, um Dienstleister bzw. Serviceorganisationen nach festgesetzten Regeln zu prüfen/zu auditieren. Zielsetzung ist es, eine transparente, unabhängige und vor allem vergleichbare Prüf-/Auditberichte zu ermöglichen.

Überblick Compliance-Tools

„Compliance“ in Unternehmen und anderen Organisationen hat in der jüngsten Vergangenheit einen hohen Stellenwert bekommen. Es ist mehr als nur ein Modebegriff. Compliance ist aus dem täglichen Gedankengut von Führungskräften kaum noch wegzudenken. Aus diesem Grund verwundert es wenig, dass das Thema von Dienstleistern und Anbietern von Tools aller Art als Verkaufsargument genutzt wird. Alles und jedes lässt sich ja mit mehr oder weniger großem Argumentationsaufwand in einen Zusammenhang zu „Compliance“ bringen.

IT-Compliance - Erfolgreiches Management regulatorischer Anforderungen

Von Dr. Michael Rath und Rainer Sponholz (2009)

Die Compliance-Anforderungen an die IT in Unternehmen steigen stetig an. Da stellt sich sehr schnell die Frage, wie können die Unternehmen diese hohen Ansprüche zu wirtschaftlich angemessenen Kosten in der Praxis erfüllen?

Die beiden Autoren, in der Praxis tätige Autoren mit juristischem bzw. betriebswirtschaftlichem Hintergrund, widmen sich in ihrem Buch dieser Frage. Sie zeigen die Möglichkeiten eines effizienten Managements der zahlreichen Vorgaben und Richtlinien für die IT Compliance auf.

Schwerpunktmäßig werden dabei folgende Themen betrachtet:

Bücherauswahl rund um das Thema "Compliance"

Da der Begriff "Compliance" oder "Compliance Management System", kurz CMS, nicht durch gesetzliche Auslegungen allgemeinverbindlich formuliert ist, kann jede Organisation, jedes Unternehmen oder auch jeder, der sich mit dieser Thematik beschäftigt, diesen Begriffe so auslegen, wie er dies "benötigt". Eben dieser Umstand führt dazu, dass immer mehr Aufsichtsbehörden und Berufsverbände versuchen, hier dem Gesetzgeber "unter die Arme zu greifen", in dem sie entsprechende Maßgaben formulieren und verbindlich erlassen.

So wurde zum Beispiel von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) am 7.06.2010 ein Rundschreiben mit dem Titel „Mindestanforderungen an Compliance und die weiteren Verhaltens-, Organisations- und Transparenzpflichten nach §§ 31 ff. WpHG (MaComp)" herausgegeben. Einen ausführlichen Beitrag dazu finden Sie hier.

SSAE 16: Der neue SAS 70 – Änderungen am bewährten Standard für Prüfungen bei Dienstleistern

Bild eines LautsprechersEs ist heutzutage durchaus üblich, dass Unternehmen Teile ihres operativen Geschäftsbetriebs auf entsprechende Dienstleistungsunternehmen auslagern. Im Rahmen der Abschlussprüfung stellt dies den Wirtschaftsprüfer vor die Problematik, dass er möglicherweise nicht (mehr) alle für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses beitragenden Geschäftsprozesse bzw. die Internen Kontrollen in diesen Geschäftsprozessen kennt und/oder prüfen kann. Darüber hinaus setzen rechtliche oder vertragliche Rahmenbedingungen den grundsätzlichen Prüfungsmöglichkeiten oftmals Grenzen. Eine ausführlichere Darstellung finden Sie hier.

Eine Lösung dieses Dilemmas ist es, das dienstleistende Unternehmen vertraglich zu verpflichten, die Effektivität der Internen Kontrollen durch einen unabhängigen Prüfer prüfen zu lassen und das Ergebnis dieser Prüfung an das auslagernde Unternehmen bzw. dessen Abschlussprüfer zu kommunizieren. Solche Prüfungen werden in Deutschland z.B. durch den Prüfungsstandard 951 des Instituts der Deutschen Wirtschaftsprüfer (IDW) berufsrechtlich normiert. Für Gesellschaften, die in den USA gelistet sind, sind regelmäßig Prüfungen nach dem sogenannten Standard SAS 70 gefordert. Der SAS 70 (Statement on Auditing Standards No. 70, Service Organisations (AU section 324)) wurde bereits 1992 veröffentlicht und erhielt durch den Sarbanes Oxley Act im Jahr 2002 eine erheblich größere Bedeutung.

Krisenmanagement, was bedeutet das für ein Unternehmen im 21. Jahrhundert? (Teil 4/4)

Dieser Artikel wird in vier Teilen präsentiert und wird Ihnen einen schnellen, vereinfachten und vor allem verständlichen Einblick in eine durchaus sehr komplexe und überaus umfangreiche Thematik geben.

Teil 1    BCM – Ein Einblick

Teil 2    BCM – Nur ein weiterer Begriff im Unternehmen

Teil 3    BCM – Vorschlag zum Vorgehen für die Implementierung

Teil 4    BCM – Die Kontrolle behalten

 

BCM - Die Kontrolle behalten

Der Krisenstab

Im Rahmen des BCM ist eine Institution zu etablieren, welche in einem für das Unternehmen festgestellten Krisenfall die Koordination der im Vorfeld als situationsabhängig definierten, festgelegten und vom Vorstand bzw. der Geschäftsführung des betroffenen Unternehmens freigegebenen Maßnahmen zur Durchführung veranlasst, die Umsetzung kontrolliert und ggf. situationsabhängig über weitere Maßnahmen entscheidet, als auch die Krisensituation für beendet erklärt.

Seiten