Krisenmanagement, was bedeutet das für ein Unternehmen im 21. Jahrhundert? (Teil 3/4)

Krisenmanagement, was bedeutet das für ein Unternehmen im 21. Jahrhundert?                                    (Teil 3/4)

Dieser Artikel wird in 4 Teilen Präsentiert und wird Ihnen einen schnellen, vereinfachten und vor allem
verständlichen Einblick in eine durchaus sehr komplexe und überaus umfangreiche Thematik geben.

Teil 1    BCM – Ein Einblick

Teil 2    BCM – Nur ein weiterer Begriff im Unternehmen

Teil 3    BCM – Vorschlag zum Vorgehen für die Implementierung

Teil 4    BCM – Die Kontrolle behalten

 

BCM - Vorschlag zum Vorgehen für die Implementierung 

        

 

Vorgehensweise zur Implementierung eines BCM

 

Das Bunsiness Continuity Institut stellt mit dem Standard BS 25999 als auch das BSI mit dem BSI-GSHB 100-4 eine Vorgehensweise vor, welche einen entsprechenden Detaillevel wiedergeben.

Die stark vereinfachte Vorgehensweise der unternehmensweiten Implementierung eines BCM kann aber auch anhand der in der nachfolgend Grafik skizzierten Schritte nachvollzogen werden.  

 

Prozessübersicht

 

Abbildung 1: Grobe Ablaufplanung zur Einführung eines „BCM“ [1]

Die im Nachfolgenden, in aller Kürze, dargestellten Projektmodule geben einen Anhaltspunkt, welche Arbeitspakete im Rahmen des Projektes als auch im Rahmen der Linienfunktion zu geschnürt werden sollten.  

Projektmodule[2] zur Implementierung und Aufrechterhaltung eines „BCM“ können wie nachfolgend definiert werden und sollten als „roter Leitfaden“ im Uhrzeigersinn verfolgt werden. Wenn sich das Unternehmen für einen der o.g. Standards entscheidet sollten die jeweiligen Eckpunkte der Standards die Arbeitspakete in den Projektmodulen darstellen.

Vorweggenommen werden sollte immer eine „IST“-Analyse, da viele Unternehmen bereits im Sinne des „BCM“ geeignete Schritte eingeleitet haben, ohne dies mit diesem Begriff überhaupt in Verbindung zu bringen:

 

 

Abbildung 2: Projektmodule zur Implementierung / Aufrechterhaltung eines "BCM"

 

 

Kurze Beschreibung der einzelnen Projektmodule nach der „IST“ bzw. „SQ“ Aufnahme:

Durch die nachfolgende Beschreibung erhalten Sie ein Verständnis zu dem Inhalt der einzelnen, zuvor genannten, Projekt-modulpunkte, um damit verbundene Arbeitspakete besser gestalten zu können. Eine weitere Ausführung der einzelnen Punkte ist zu diesem Zeitpunkt wenig sinnvoll, da die Ausführung selbst auf jedes Unternehmen individuell abgestimmt werden muss.

 

 

 

 

An dieser Stelle sei nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei der Implementierung eines „BCM“, der Schritt von einem Projekt zu einer Linienfunktion weder vergessen (vgl. Abbildung 1) noch in seinem Umfang unterschätzt werden sollte.

 

Szenarien die möglicherweise in einer RIA / BIA Berücksichtigung finden sollten

Nachfolgende Aufstellung beinhaltet Szenarien, die im Rahmen der Erstellung einer RIA/BIA möglicherweise Berücksichtigung finden sollten, wobei durch die Individualität eines jeden Unternehmens diese Aufstellung keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und somit Grundsätzlich als Diskussionsgrundlage verstanden werden sollte. 

 

Risiko

Tabelle 1: Szenarien die zu Krisen/Katastrophen werden können

 

Hinweis:

Diese Aufstellung ist nicht als abgeschlossen zu betrachten und sollte individuell durch das anwendende Unternehmen angepasst werden.

 

to be continued …

 

Teil 1    BCM – Ein Einblick

Teil 2    BCM – Nur ein weiterer Begriff im Unternehmen

Teil 3    BCM – Vorschlag zum Vorgehen für die Implementierung

Teil 4    BCM – Die Kontrolle behalten    

 

 


[1] Vgl. „Warum ein Notfallhandbuch und Business Continuity Management“, www.compliance-net.de,
7. November 2009, Klaus-Dieter Krause, MBCI, CISA, CISM

[2] Vgl. „ Der Beitrag externer Partner im BCM – PowerPoint Präsentation kdkrause1.pdf “, www.compliance-net.de,
11. Oktober 2008, Klaus-Dieter Krause, MBCI, CISA, CISM

 

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