Datenschutz

BDSG, EU DSGVO

Die „Datenpanne“ und was ist zu tun…?

Nach Informationen der Landesdatenschutzbehörden nahm die Zahl der gemeldeten Datenschutzverstöße in der Zeit ab 25.05.2018 enorm zu – aber nur ein Teil dieser gemeldeten Verstöße sind auch tatsächlich Datenschutzverstöße im Sinne der DSGVO.
Nach Auskunft der Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen wurden 2017 insgesamt 20 Datenschutzverstöße gemeldet. In der Zeit vom 25.05.2018 bis 07.08.2018 stieg diese Zahl gewaltig an. Es gingen in diesem kurzen Zeitraum bereits 126 Meldungen bei der Datenschutzbehörde ein.
Dieser Artikel beschäftigt sich vor diesem Hintergrund mit der Frage, was eigentlich Datenpannen sind und wie ein Unternehmen darauf reagieren sollte.

Website-Compliance

Die DSGVO ist in Kraft. Auch wenn sie nach zwei Jahren Übergangszeit immer noch für viele Unternehmen überraschend kam, haben die meisten in einer Nacht- und Nebelaktion schnell ihre Webseite an DSGVO angepasst. Schließlich ist die Webseite ja nach außen sichtbar und da will niemand schlecht aussehen.

Also: Schnell eine Datenschutzerklärung erstellt (oder auch zusammenkopiert….) und live gestellt, Cookie-Banner dazu und bei Google Analytics die Anonymisierung eingeschaltet. Und dann?

War es das?

Kann sein. Kommt aber drauf an!

Update: Facebook-Fanpage-Betreiber haften für potentielle Datenschutzverstöße durch Facebook

Ein Beitrag unserer Kooperationspartnerin Inge Seher. Inge Seher ist Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz bei Kramer und Partner Rechtsanwälte (http://www.anwaltskanzlei-online.de/) und zertifizierte Datenschutzbeauftragte (TÜV).

Kurz nach Veröffentlichung des Urteils des EuGH vom 5.06.2018 (wir berichteten) zur gemeinsamen Verantwortlichkeit von Facebook-Seitenbetreibern und Facebook hat sich die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder (DSK) zu Wort gemeldet und eine Entschließung veröffentlicht (pdf).

EuGH Urteil: Facebook-Seiten-Betreiber haften für potentielle Datenverstöße durch Facebook

Ein Beitrag unserer Kooperationspartnerin Inge Seher. Inge Seher ist Fachanwältin für gewerblichen Rechtsschutz bei Kramer und Partner Rechtsanwälte (http://www.anwaltskanzlei-online.de/) und zertifizierte Datenschutzbeauftragte (TÜV).

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat in dieser Woche für großes Aufsehen gesorgt.

Synopse: EU-DSGVO, BDSG (alt) und BDSG (neu) gegenübergestellt

Komplexe Welt: Wir hatten (und haben noch) ein Bundesdatenschutzgesetz (BDSG), das bis Mai 2018 vollständig in Kraft ist. Jetzt kommt aber die EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO), die für uns unmittelbar Gesetzescharakter hat und insofern nicht in nationales Recht umzusetzen ist.

EU-DSGVO: Das neue Datenschutzrecht - Wissenswertes zusammengefasst

Die neue EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) ist zum 25.05.2016 in Kraft getreten und wird zum 25.05.2018 wirksam. Damit wird sie ab dem 25.05.2018 die bereits seit 1995 geltende EU-Datenschutzrichtlinie Richtlinie 95/46/EG und das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) mit dem Ziel ablösen, das Datenschutzniveau innerhalb der EU anzugleichen und die Rechte der Betroffenen stärker zu schützen.

Verglichen mit anderen Ländern wird sich in Deutschland nicht alles grundsätzlich ändern. Viele der datenschutzrechtlichen Konzepte und Grundsätze der EU-DSGVO sind ähnlich dem in Deutschland bisher geltenden Bundesdatenschutzgesetz (BDSG).